Soo, das wäre dann also geschafft. I made it!! Wow!!!
Aber es war wirklich kein Zuckerschlecken. Weniger die kleine Erkältung als vielmehr der aufbrausende Wind hatten etwas dagegen, dass ich den Marathon schnell beende. Doch ich hab mich dagegen gewehrt;-)

Zugegeben, so ein Marathon ist wirklich etwas anderes als ein Halbmarathon. Heute war ich zwar nach der Hälfte der Strecke, was also einem Halbmarathon entspricht, noch quietschfidel, doch das sollte sich etwa 10 km später ändern.... die Strecke führte zunächst ein bisschen durch die Budapester Innenstadt und auch einmal quer über die Margid-Sziget. Dann ging es die Donau entlang Richtung Süden, wo wir dann irgendwann die Donau nach Buda überquerten. Dort ging es immer weiter südwärts, wo auch Half-Time war. Die Gegend dort war eher industralisiert d.h. nicht so schön;-) Irgendwann gings dann wieder nordwärts und bald auch wieder an der Donau entlang... vorher konnte man den Wind auch schon ganz gut merken, doch bei der Donau wurd's dann heftig. Brrr..... richtig anstrengend. Und dann wurden auch (folglich?) die Beine schwer. Na ja, so ab 7 km vor Schluss wurde es dann wirklich hart. Aber, ich will hier nicht von irgendwelchen Qualen erzählen, denn am Ende zählt nur das Ziel. Und das hab ich erreicht;-). Auch dank meiner großartigen Supporterin:-))!!

Im Ziel wurde sogar mein Name aufgerufen (auf Ungarisch, hihi, sogar auf Deutsch haben viele Probleme damit). Und im Ziel wurde ich dann nach meinem famosen Lauf gleich von der Presse umlagert und um Interviews gebeten. Ok, in Wirklichkeit war da nur ein deutscher Reporter von irgendeiner Laufzeitschrift, der mich über Lauf befragen wollte und das dann auch tat. War eigentlich sehr nett und vielleicht kann man den Bericht samt Foto ja bald mal irgendwo (Laufzeit) lesen und anschauen.
Meine genaue Zeit und die Platzierung weiß ich (offiziell) noch nicht, aber es war knapp über 3 Stunden (3:00:42). Unter 3 Stunden wäre natürlich ein Traum gewesen und auch mein heimliches Ziel, aber in Anbetracht der Umstände bin auch so mit dem Lauf sehr zufrieden. Viel mehr hätte ich nicht rausholen können, konditionell zwar auf jeden Fall, aber "beinlich" nicht. Ich glaub meine Beine haben sich am meisten gefreut, als sie endlich die Ziellinie passiert hatten:-)
Also, Fazit des Laufes: Eine sehr schöne, wenn auch am Ende anstrengende Sache. Für die nächste Zeit soll es das dann auch mit Marathons gewesen sein (laut Wikipedia braucht man übrigens bis zu 2 Monate, um sich von so einem Lauf komplett zu regenerieren, haha). Vielleicht irgendwann nochmal in 10 Jahren oder so um die 3 Stunden zu knacken:-)
Bis dahin wird aber noch viel Wasser die Donau runterfließen und ich werde mich jetzt mal wieder einer anderen primitiven Sportart widmen - dem Fußball.
In diesem Sinne: Cheers!!
1 comment:
Bin stolz auf dich!!! :-)
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