...häh? Wie auf den Spuren der Römern? Wir sind doch in Ungarn.. und müssten uns doch eigentlich mit Paprika, Puszta und dem Gulaschkommunismus auseinandersetzen. Und einen Kurztrip nach Italien haben wir auch nicht unternommen.
Tatsächlich ging es nur mit der HÉV, der etwas heruntergekommenen, grünen Vorortbahn in Richtung Óbuda (zu Deutsch Alt-Ofen), dem ältesten Teil Budapests. [Budapest entstand übrigens 1837 durch die Zusammenlegung der zuvor selbständigen Orte Buda, Óbuda (beide westlich der Duna) und Pest (östlich der Duna)]
Was hat das aber denn nun mit den Römern zu tun???
Wir befinden uns im 1. Jh. n. Chr. .. nein, nicht in dem kleinen aufständigen Ort in der Provinz Gallien, sondern an der anderen Seite des römischen Reiches in der Provinz Pannonia. Aufgrund militärischer Notwendigkeit machten sich also römische Legionen unter Kaiser Augustus auf den Weg nach Pannonia, zum einen um die Grenzen des Reiches gegen die Draker (mit denen sich übrigens Marc Anton - so ein Schuft aber auch - verbündete um Augustus in den Rücken zu fallen) und die Germanen zu sichern. Andere Gründe für die Eroberung und Sicherung des Gebietes waren wirtschaftlicher Natur: Pannonia war bekannt für Eisenproduktion (aus Raseneisenstein, was auch immer das sein soll) und die Landwirtschaft.
Und so richtige Römer brauchen natürlich auch eine Hauptstadt für ihre Provinz (die übrigens damals schon bekannt war für ihre Bäder und Heilquellen)... und die wurde in Aquincum gleich westlich der Donau errichtet, wo sich auch schon Siedlungsreste aus der Steinzeit befanden. Heutzutage befindet sich auf dem Gelände Acquincums (und aussen rum) Òbuda, also der älteste Teil Budapests.
Und da wir natürlich auch mal von den Ursprüngen dieser Stadt ein bisschen was erfahren wollten, besichtigten wir die Ausgrabungsstelle der Siedlung Acquincum. (Da wir frühmorgens vor dem Besucheransturm aufbrachen mussten wir nichtmal Eintritt zahlen :P - es dürfte kurz vor 5 gewesen sein).
Die Siedlung war, wie viele andere Städte der damaligen und heutigen Zeit nach einem "grid-plan" also schachbrettmusterartig geplant und gebaut. In Aquincum kam man nun noch (die Überreste) Aquaedukte (für die Nichtlateiner: Wasserleitungen), Straßen, Bäder, Paläste und Fußbodenheizungen (jaaa, wie wir nämlich alle wissen wurden diese ja von den Römern erfunden, genannt Hypocaustum) bewundern.
So, jetzt wisst ihr auch was von römisch-pannonisch-ungarischer Geschichte und zur Belohnung, weil ihr alle so gut aufgepasst habt, gibts auch ein paar Bilder (mehr finden sich übrigens in unserem Webfotoalbum)
Tatsächlich ging es nur mit der HÉV, der etwas heruntergekommenen, grünen Vorortbahn in Richtung Óbuda (zu Deutsch Alt-Ofen), dem ältesten Teil Budapests. [Budapest entstand übrigens 1837 durch die Zusammenlegung der zuvor selbständigen Orte Buda, Óbuda (beide westlich der Duna) und Pest (östlich der Duna)]
Was hat das aber denn nun mit den Römern zu tun???
Und so richtige Römer brauchen natürlich auch eine Hauptstadt für ihre Provinz (die übrigens damals schon bekannt war für ihre Bäder und Heilquellen)... und die wurde in Aquincum gleich westlich der Donau errichtet, wo sich auch schon Siedlungsreste aus der Steinzeit befanden. Heutzutage befindet sich auf dem Gelände Acquincums (und aussen rum) Òbuda, also der älteste Teil Budapests.
Und da wir natürlich auch mal von den Ursprüngen dieser Stadt ein bisschen was erfahren wollten, besichtigten wir die Ausgrabungsstelle der Siedlung Acquincum. (Da wir frühmorgens vor dem Besucheransturm aufbrachen mussten wir nichtmal Eintritt zahlen :P - es dürfte kurz vor 5 gewesen sein).
Die Siedlung war, wie viele andere Städte der damaligen und heutigen Zeit nach einem "grid-plan" also schachbrettmusterartig geplant und gebaut. In Aquincum kam man nun noch (die Überreste) Aquaedukte (für die Nichtlateiner: Wasserleitungen), Straßen, Bäder, Paläste und Fußbodenheizungen (jaaa, wie wir nämlich alle wissen wurden diese ja von den Römern erfunden, genannt Hypocaustum) bewundern.
So, jetzt wisst ihr auch was von römisch-pannonisch-ungarischer Geschichte und zur Belohnung, weil ihr alle so gut aufgepasst habt, gibts auch ein paar Bilder (mehr finden sich übrigens in unserem Webfotoalbum)
Das große Heiligtum
Das Gericht
Na, wer errät was das ist??





1 comment:
Cool, ob damals wohl bessere Mucke lief im Eiskeller? Der Stuhl überdauert bestimmt auch noch die nächsten 2000 Jahre, schließlich ist er aus gutem, unverwüstlichen Plastik.
Ein Hoch auf die Wissenschaft!
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