Hallo ihr fleissigen Blog - Leser,
heute mal nur ein ganz kurzer Eintrag zur allgemeinen Belustigung, aber wer sich die sensationelle Gelegenheit mich auf ungarisch im ungarischen Radio zu hören nicht entgehen lassen will, darf gern weiterlesen ;-)
So hört man sich nach zwei Wochen ungarisch lernen an...
Allerdings braucht ihr dazu soweit ich weiss den RealPlayer..
Damit ihr euch nicht durch die ganz ungarische Seite von www.katolikusradio.hu quälen müsst hab ich euch den Link rausgesucht... das öffnet dann direkt im Realplayer...
http://www.katolikusradio.hu/play.php?mev=2008&mho=08&mnap=24&mora=15&mperc=00&plus=
Und da ungarisches Radio nicht sooo spannend ist... mich gibts ab ca. 10:00 (davor hört ihr noch a bissl was von meiner Lehrerin...)
Viel Spass beim hören :D
[und ich geh wieder offline und lern schön fleissig weiter... obwohl wir hier seit gestern wunderschönstes Wetter haben.. aber die Prüfung am Mittwoch in International Finance wird vom schönen Wetter wohl leider auch nicht einfacher]
Monday, September 29, 2008
Sunday, September 28, 2008
Auf den Spuren der Römer...
...häh? Wie auf den Spuren der Römern? Wir sind doch in Ungarn.. und müssten uns doch eigentlich mit Paprika, Puszta und dem Gulaschkommunismus auseinandersetzen. Und einen Kurztrip nach Italien haben wir auch nicht unternommen.
Tatsächlich ging es nur mit der HÉV, der etwas heruntergekommenen, grünen Vorortbahn in Richtung Óbuda (zu Deutsch Alt-Ofen), dem ältesten Teil Budapests. [Budapest entstand übrigens 1837 durch die Zusammenlegung der zuvor selbständigen Orte Buda, Óbuda (beide westlich der Duna) und Pest (östlich der Duna)]
Was hat das aber denn nun mit den Römern zu tun???
Wir befinden uns im 1. Jh. n. Chr. .. nein, nicht in dem kleinen aufständigen Ort in der Provinz Gallien, sondern an der anderen Seite des römischen Reiches in der Provinz Pannonia. Aufgrund militärischer Notwendigkeit machten sich also römische Legionen unter Kaiser Augustus auf den Weg nach Pannonia, zum einen um die Grenzen des Reiches gegen die Draker (mit denen sich übrigens Marc Anton - so ein Schuft aber auch - verbündete um Augustus in den Rücken zu fallen) und die Germanen zu sichern. Andere Gründe für die Eroberung und Sicherung des Gebietes waren wirtschaftlicher Natur: Pannonia war bekannt für Eisenproduktion (aus Raseneisenstein, was auch immer das sein soll) und die Landwirtschaft.
Und so richtige Römer brauchen natürlich auch eine Hauptstadt für ihre Provinz (die übrigens damals schon bekannt war für ihre Bäder und Heilquellen)... und die wurde in Aquincum gleich westlich der Donau errichtet, wo sich auch schon Siedlungsreste aus der Steinzeit befanden. Heutzutage befindet sich auf dem Gelände Acquincums (und aussen rum) Òbuda, also der älteste Teil Budapests.
Und da wir natürlich auch mal von den Ursprüngen dieser Stadt ein bisschen was erfahren wollten, besichtigten wir die Ausgrabungsstelle der Siedlung Acquincum. (Da wir frühmorgens vor dem Besucheransturm aufbrachen mussten wir nichtmal Eintritt zahlen :P - es dürfte kurz vor 5 gewesen sein).
Die Siedlung war, wie viele andere Städte der damaligen und heutigen Zeit nach einem "grid-plan" also schachbrettmusterartig geplant und gebaut. In Aquincum kam man nun noch (die Überreste) Aquaedukte (für die Nichtlateiner: Wasserleitungen), Straßen, Bäder, Paläste und Fußbodenheizungen (jaaa, wie wir nämlich alle wissen wurden diese ja von den Römern erfunden, genannt Hypocaustum) bewundern.
So, jetzt wisst ihr auch was von römisch-pannonisch-ungarischer Geschichte und zur Belohnung, weil ihr alle so gut aufgepasst habt, gibts auch ein paar Bilder (mehr finden sich übrigens in unserem Webfotoalbum)
Tatsächlich ging es nur mit der HÉV, der etwas heruntergekommenen, grünen Vorortbahn in Richtung Óbuda (zu Deutsch Alt-Ofen), dem ältesten Teil Budapests. [Budapest entstand übrigens 1837 durch die Zusammenlegung der zuvor selbständigen Orte Buda, Óbuda (beide westlich der Duna) und Pest (östlich der Duna)]
Was hat das aber denn nun mit den Römern zu tun???
Und so richtige Römer brauchen natürlich auch eine Hauptstadt für ihre Provinz (die übrigens damals schon bekannt war für ihre Bäder und Heilquellen)... und die wurde in Aquincum gleich westlich der Donau errichtet, wo sich auch schon Siedlungsreste aus der Steinzeit befanden. Heutzutage befindet sich auf dem Gelände Acquincums (und aussen rum) Òbuda, also der älteste Teil Budapests.
Und da wir natürlich auch mal von den Ursprüngen dieser Stadt ein bisschen was erfahren wollten, besichtigten wir die Ausgrabungsstelle der Siedlung Acquincum. (Da wir frühmorgens vor dem Besucheransturm aufbrachen mussten wir nichtmal Eintritt zahlen :P - es dürfte kurz vor 5 gewesen sein).
Die Siedlung war, wie viele andere Städte der damaligen und heutigen Zeit nach einem "grid-plan" also schachbrettmusterartig geplant und gebaut. In Aquincum kam man nun noch (die Überreste) Aquaedukte (für die Nichtlateiner: Wasserleitungen), Straßen, Bäder, Paläste und Fußbodenheizungen (jaaa, wie wir nämlich alle wissen wurden diese ja von den Römern erfunden, genannt Hypocaustum) bewundern.
So, jetzt wisst ihr auch was von römisch-pannonisch-ungarischer Geschichte und zur Belohnung, weil ihr alle so gut aufgepasst habt, gibts auch ein paar Bilder (mehr finden sich übrigens in unserem Webfotoalbum)
Das große Heiligtum
Das Gericht
Na, wer errät was das ist??
Friday, September 26, 2008
Hetvegen!!!!
Endlich Wochenende!!
Nachdem ich mich hier ja schon länger nicht mehr so wirklich zu Wort gemeldet habe und sich manche Leute (Herr J. S. wohnhaft in A.) Gedanken gemacht habe ob ich überhaupt noch am Leben bin... hier ein Lebenszeichen ;-)
Andreas hat Schuhe gekauft!!
juhu!!!! Nach dem Besuch von A L L E N Schuhläden Budapests (zumindest in den drei großen Einkaufscentern und dem probieren von > 150 Paar Schuhen, hat ein Paar endlich mal annähernd gepasst :-) Besuche in Schuhläden können nämlich ganz schön anstrengend und aber verlockend sein... ich habe mich zusammengenommen und auch nur ein paar hübsche Stiefel gekauft. (Aber die Liste von Schuhen, die ich mir kaufen werde, sobald ich Geld übrig habe für Schuhe, die ich eigtl gar nicht brauche steht schon... und ist sehhhr lang)
Meine Suche nach einem Wintermantel war allerdings noch nicht so wirklich efolgreich.. das werd ich wohl nächste Woche nochmal dem ausgiebigen Shopping frönen...
Einkaufserlebnisse anderer Art sammelt man in unserem Lieblingssupe
rmarkt TESCO... und nachdem ich am Montag frei hatte, nichts anderes zu tun hatte und unser Kühlschrank nur noch zu 75% gefüllt war hab ich mich doch gleich mal allein (also ohne potenziellen Tütenschlepper) auf den Weg gemacht. Also erst kurz zu Metro, dann paar Statiönchen fahren, aussteigen, nochmal paar Meter gehen, ein 100Ft Stück für den Einkaufswagen suchen (irgendwo, tief in meiner Tasche hat sich tatsächlich noch eins gefunden) und dann los ins Vergnügen.
Bei TESCO kann man recht viel Zeit verbringen.. obwohl ich die CD/Drucker/Computer/Stereoanlagen/Lautsprecher-Abteilung ausgelassen habe, dauerte es trotzdem eineinhalb Stunden bis ich an der Kasse stand. Dabei hab ich doch nur die notwendigsten Dinge gekauft ;-)Das verhängnisvolle an TESCO sind neben der großen Auswahl die Einkaufswägen, die etwas größer als normale Einkaufswägen sind und man daher gar nicht merkt wieviel Zeug da schon drin ist... ;-) Nachdem ich also die Kasse passiert hatte und 7991 Ft. ausgegeben hatte stand ich erstmal vor der Frage, wie ich das ganze Zeug nach Hause bekomme.... Da ich vorrausschauenderweise auch meinen Rucksack mit hatte, kam das ganze Obst & Gemüse in den Rucksack, der Rest verteilte sich auf drei Tüten. Wie es so immer kommt, riss natürlich mitten auf dem Weg bei einer der Tüten der Henkel... Aber letztendlich kam ich und all die Einkaufe doch noch heil und vollständig zuhause an (wobei ich ja zugeben muss, dass ich am nächsten Tag doch leichten Muskelkater vom Tüten tragen hatte..)

^^ein Teil der getätigten Einkäufe. Zum Glück kann man ja nie genug zum Essen haben. Zumindest ist unser Kühlschrank jetzt immer noch seeehr gut gefüllt.
Ausflug nach Gödöllö
Wer genauso wie ich ein Sissi-Fan ist und alle drei Spielfilme mindestens einmal gesehen hat, dem dürfte Gödöllö ein Begriff sein (zumindest wusste meine Mama sofort was wir in Gödöllö gemacht haben, als ich ihr erzählt habe, dass wir da waren ;-)).
Für alle unwissenden: In Gödöllö findet sich ein kleines, feines Schlösschen in dem Sissi (die ja auch Königin (?) von Ungarn war) ihre Sommer verbracht hat.
Und ganz genau dahin machten wir uns eines Sonntagmorgens (okay, eher Mittags, aber für uns war es Morgens.. ;-)) auf den Weg.
Über die Geschichte von Gödöllö möchte ich mich hier nicht auslassen, wen es aber interessiert, darf hier klicken: Gödöllö
Das Schloss hat uns sehr gut gefallen (also falls jemand auf der Suche nach einem Geschenk für uns ist...), auch wenn sich Andi nicht so ganz an den rosa Wänden in dem einen oder anderem Zimmer ergötzen konnte... Dafür fand bei ihm die Oldtimerautoausstellung im Schlossgarten mehr Begeisterung ;-)
Nach einer leckeren heissen Schokolade und Kuchen (mhm, Dobos-Torte...) im Schlosscafe machten wir uns noch auf den Weg in den Ort, da ein Flyer verheissungvoll ein "Sör-Festival" (Sör = Bier auf ungarisch) ankündigte. Nach langem Suchen mussten wir feststellen, dass das Bierfestival eher ein Kinderunterhaltungsnachmittag mit einer Sorte Bier für die gelangweilten Väter darstellte... Gerade zur Oktoberfest-Zeit hat man als Deutscher vll. eine andere Vorstellung von einem Bier-festival als die Ungarn.
Indisches Essen und seine Folgen...
Letzten Sonntag hatten wir hier eine Kleinigkeit ;-) zu feiern und beschlossen lecker und stilvoll (also nicht der Seraj-Döner ein paar Strassen weiter, obwohl es da auch sehr gut schmeckt, vielleicht sollten wir hier mal einen Blogeintrag über Essen in Budapest schreiben...) Essen zu gehen. Nach stundenlangen "abchecken" von Restaurants zwischen Imbissbude und edler Delikatessenschuppen entschieden wir uns für das Indigo (was gar nicht so weit von uns weg ist), ein indischer Restaurant. Da wir beide noch nicht wirklich indisch essen waren (und das hier in Budapest anscheinend recht In ist, zumindest gibts hier viele Inder, also indische Restaurants meine ich; nicht die Leute, wobei ich das aber nicht weiss - also wieviele Inder es hier gibt...) sollte das auch mal was neues sein...
Wir machten uns also (ich in meinem hübschen neuen Kleid und den oben auch erwähnten neu erworbenen Stiefeln) auf den Weg ins Indigo. Das Personal war sehr freundlich, das Ambiente sehr stilvoll (gottseidank standen da keine so schrecklichen Buddha-Figuren rum, die Sumoringern ähneln..) und die Atmösphäre insgesamt sehr angenehm.
Nun kam die erste Herausforderung... wir hatten ja noch keine Ahnung von indischem Essen.. erfreulicherweise waren alle wichtigen indischen Begriffe auf Seite 1 der Etláp (Speißekarte) übersetzt - ins Ungarische :P
Das sah dann in etwa so aus:
Alles in allem hat alles sehr lecker geschmeckt, das Bier war nicht zu teuer (wichtiger Punkt für Andi), ich habe neben meiner Liebe zu Andi auch die zu Mango-Lassi entdeckt.
Leider blieb der wunderschöne Restaurant-Besuch nicht ganz ohne Folgen und ich bekam eine schreckliche Allergische Reaktion auf das Essen, bzw. auf einen Bestandteil darin. So musste ich Montag und v.a. Dienstag abend starken Juckreiz und fiese Pusteln ertragen - es war echt schrecklich (ich übertreibe nicht, Andi kanns bestätigen..). Glücklicherweise wurde Andi verschont und konnte mich somit "gesund" pflegen... bzw. mit dem gemeinsamen schauen von lehrreichen Zeichentrickfilmen auf youtube (anstatt wegzugehen...) zumindest ein bisschen ablenken. Und wir wissen jetzt immerhin auch mal was in Zellen passiert und wie Kinder auf die Welt kommen....
Und wie es weitergeht...
Heute abend findet hier in Budapest noch eine große Party für alle Austauschstudenten statt. Dort werden wir mal hingehen... Vielleicht unternehmen wir dieses Wochenende noch einen Ausflug... Destination steht allerdings nich nicht fest... und es ist ja schon Freitag abends 21 Uhr... (Andi surft schon ganz fleissig auf elvira.hu der seite der ungarischen Bahn - wer hat sich eigentlich den behämmerten Namen Elvira ausgedacht??)
Ansonsten werden wir uns einenen ruhigen Lernsonntag (Ich) bzw. "langelaufengeh"-Sonntag (Andi) machen...
Nachdem ich mich hier ja schon länger nicht mehr so wirklich zu Wort gemeldet habe und sich manche Leute (Herr J. S. wohnhaft in A.) Gedanken gemacht habe ob ich überhaupt noch am Leben bin... hier ein Lebenszeichen ;-)
Andreas hat Schuhe gekauft!!
juhu!!!! Nach dem Besuch von A L L E N Schuhläden Budapests (zumindest in den drei großen Einkaufscentern und dem probieren von > 150 Paar Schuhen, hat ein Paar endlich mal annähernd gepasst :-) Besuche in Schuhläden können nämlich ganz schön anstrengend und aber verlockend sein... ich habe mich zusammengenommen und auch nur ein paar hübsche Stiefel gekauft. (Aber die Liste von Schuhen, die ich mir kaufen werde, sobald ich Geld übrig habe für Schuhe, die ich eigtl gar nicht brauche steht schon... und ist sehhhr lang)
Meine Suche nach einem Wintermantel war allerdings noch nicht so wirklich efolgreich.. das werd ich wohl nächste Woche nochmal dem ausgiebigen Shopping frönen...
Einkaufserlebnisse anderer Art sammelt man in unserem Lieblingssupe
Bei TESCO kann man recht viel Zeit verbringen.. obwohl ich die CD/Drucker/Computer/Stereoanlagen/Lautsprecher-Abteilung ausgelassen habe, dauerte es trotzdem eineinhalb Stunden bis ich an der Kasse stand. Dabei hab ich doch nur die notwendigsten Dinge gekauft ;-)Das verhängnisvolle an TESCO sind neben der großen Auswahl die Einkaufswägen, die etwas größer als normale Einkaufswägen sind und man daher gar nicht merkt wieviel Zeug da schon drin ist... ;-) Nachdem ich also die Kasse passiert hatte und 7991 Ft. ausgegeben hatte stand ich erstmal vor der Frage, wie ich das ganze Zeug nach Hause bekomme.... Da ich vorrausschauenderweise auch meinen Rucksack mit hatte, kam das ganze Obst & Gemüse in den Rucksack, der Rest verteilte sich auf drei Tüten. Wie es so immer kommt, riss natürlich mitten auf dem Weg bei einer der Tüten der Henkel... Aber letztendlich kam ich und all die Einkaufe doch noch heil und vollständig zuhause an (wobei ich ja zugeben muss, dass ich am nächsten Tag doch leichten Muskelkater vom Tüten tragen hatte..)
^^ein Teil der getätigten Einkäufe. Zum Glück kann man ja nie genug zum Essen haben. Zumindest ist unser Kühlschrank jetzt immer noch seeehr gut gefüllt.
"Schatz, wo ist eigentlich die Schokolade?"
Ausflug nach Gödöllö
Wer genauso wie ich ein Sissi-Fan ist und alle drei Spielfilme mindestens einmal gesehen hat, dem dürfte Gödöllö ein Begriff sein (zumindest wusste meine Mama sofort was wir in Gödöllö gemacht haben, als ich ihr erzählt habe, dass wir da waren ;-)).
Für alle unwissenden: In Gödöllö findet sich ein kleines, feines Schlösschen in dem Sissi (die ja auch Königin (?) von Ungarn war) ihre Sommer verbracht hat.
Und ganz genau dahin machten wir uns eines Sonntagmorgens (okay, eher Mittags, aber für uns war es Morgens.. ;-)) auf den Weg.
Über die Geschichte von Gödöllö möchte ich mich hier nicht auslassen, wen es aber interessiert, darf hier klicken: Gödöllö
Das Schloss hat uns sehr gut gefallen (also falls jemand auf der Suche nach einem Geschenk für uns ist...), auch wenn sich Andi nicht so ganz an den rosa Wänden in dem einen oder anderem Zimmer ergötzen konnte... Dafür fand bei ihm die Oldtimerautoausstellung im Schlossgarten mehr Begeisterung ;-)
Nach einer leckeren heissen Schokolade und Kuchen (mhm, Dobos-Torte...) im Schlosscafe machten wir uns noch auf den Weg in den Ort, da ein Flyer verheissungvoll ein "Sör-Festival" (Sör = Bier auf ungarisch) ankündigte. Nach langem Suchen mussten wir feststellen, dass das Bierfestival eher ein Kinderunterhaltungsnachmittag mit einer Sorte Bier für die gelangweilten Väter darstellte... Gerade zur Oktoberfest-Zeit hat man als Deutscher vll. eine andere Vorstellung von einem Bier-festival als die Ungarn.
Indisches Essen und seine Folgen...
Letzten Sonntag hatten wir hier eine Kleinigkeit ;-) zu feiern und beschlossen lecker und stilvoll (also nicht der Seraj-Döner ein paar Strassen weiter, obwohl es da auch sehr gut schmeckt, vielleicht sollten wir hier mal einen Blogeintrag über Essen in Budapest schreiben...) Essen zu gehen. Nach stundenlangen "abchecken" von Restaurants zwischen Imbissbude und edler Delikatessenschuppen entschieden wir uns für das Indigo (was gar nicht so weit von uns weg ist), ein indischer Restaurant. Da wir beide noch nicht wirklich indisch essen waren (und das hier in Budapest anscheinend recht In ist, zumindest gibts hier viele Inder, also indische Restaurants meine ich; nicht die Leute, wobei ich das aber nicht weiss - also wieviele Inder es hier gibt...) sollte das auch mal was neues sein...Wir machten uns also (ich in meinem hübschen neuen Kleid und den oben auch erwähnten neu erworbenen Stiefeln) auf den Weg ins Indigo. Das Personal war sehr freundlich, das Ambiente sehr stilvoll (gottseidank standen da keine so schrecklichen Buddha-Figuren rum, die Sumoringern ähneln..) und die Atmösphäre insgesamt sehr angenehm.
Nun kam die erste Herausforderung... wir hatten ja noch keine Ahnung von indischem Essen.. erfreulicherweise waren alle wichtigen indischen Begriffe auf Seite 1 der Etláp (Speißekarte) übersetzt - ins Ungarische :P
Das sah dann in etwa so aus:
- Curry - A curry több füszer keverékét jelenti. Általában a szószos ételeket nevezik így.
- Kadai - Egyfajta serpenyö. A wok-hoz hasonlatos de vastagabb falú.
- Tandoor - Agyagból készült kemence, a sült ételek és a kenyerek készülnek benne.
- Tikka - Nyárs.
- Aloo - Burgonya
- Gobi ....
Alles in allem hat alles sehr lecker geschmeckt, das Bier war nicht zu teuer (wichtiger Punkt für Andi), ich habe neben meiner Liebe zu Andi auch die zu Mango-Lassi entdeckt.
Leider blieb der wunderschöne Restaurant-Besuch nicht ganz ohne Folgen und ich bekam eine schreckliche Allergische Reaktion auf das Essen, bzw. auf einen Bestandteil darin. So musste ich Montag und v.a. Dienstag abend starken Juckreiz und fiese Pusteln ertragen - es war echt schrecklich (ich übertreibe nicht, Andi kanns bestätigen..). Glücklicherweise wurde Andi verschont und konnte mich somit "gesund" pflegen... bzw. mit dem gemeinsamen schauen von lehrreichen Zeichentrickfilmen auf youtube (anstatt wegzugehen...) zumindest ein bisschen ablenken. Und wir wissen jetzt immerhin auch mal was in Zellen passiert und wie Kinder auf die Welt kommen....
Und wie es weitergeht...
Heute abend findet hier in Budapest noch eine große Party für alle Austauschstudenten statt. Dort werden wir mal hingehen... Vielleicht unternehmen wir dieses Wochenende noch einen Ausflug... Destination steht allerdings nich nicht fest... und es ist ja schon Freitag abends 21 Uhr... (Andi surft schon ganz fleissig auf elvira.hu der seite der ungarischen Bahn - wer hat sich eigentlich den behämmerten Namen Elvira ausgedacht??)
Ansonsten werden wir uns einenen ruhigen Lernsonntag (Ich) bzw. "langelaufengeh"-Sonntag (Andi) machen...
Wednesday, September 17, 2008
Nun denn. Da jetzt auch endlich meine Vorlesungen begonnen haben, kann ich mich wieder dem Blog schreiben widmen. Ihr ahnt ja gar nicht, wie verlockend das ist, 2 Wochen nicht wirklich was tun zu müssen…

Gut, natürlich hab ich die 2 Wochen nach unserem Sprachkurs durch allerlei mehr oder weniger sinnvolle Dinge ziemlich gut rum bekommen, während Babs schon fleißig an ihre Uni gegangen ist.
Aber der Reihe nach.
Gut, natürlich hab ich die 2 Wochen nach unserem Sprachkurs durch allerlei mehr oder weniger sinnvolle Dinge ziemlich gut rum bekommen, während Babs schon fleißig an ihre Uni gegangen ist.
Aber der Reihe nach.
Am Samstag nach dem Sprachkurs (30.08.) sind wir richtig in unsere neue Wohnung „gezogen“, d.h. wir haben unsere Sachen von Piliscsaba nach Budapest in die Pozsony út 54 4.Stock 4.Wohnung gebracht. Da das noch nicht anstrengend genug war, sind wir dann nachmittags zum Tesco gegangen. 4km, die ganze Vaci út (eine der größten Straßen in Budapest, an der auch viele internationale Unternehmen ihren Sitz haben) hoch. Wir hätten auch bequem mit der Metro fahren können, doch das wäre ja langweilig gewesen…jetzt kennen wir immerhin einen großen Teil der Straße und wissen, wo potentielle Praktikum-Arbeitgeber ihren Sitz haben;-). Und wer Tesco kennt, der weiß, dass man da ziemlich viel einkaufen kann. Das haben wir dann auch gemacht und sind dann voll bepackt zurück. Um unseren ersten richtigen Abend gebührend ausklingen zu lassen, sind wir nach einer großen Ein-, Auf- und Umräumaktion noch lecker essen gegangen (Hmm, Steak….:-)).
Am Montag haben dann an Babs’ Uni die Veranstaltungen angefangen. Übrigens hatte sie erst kurz vorher auf der Website gesehen, dass die Uni umgezogen ist, und zwar in einen Trakt des neuen Gebäudes meiner Uni (der Corvinus University of Budapest). Auch durch fehlende Kommunikatio
nsbereitschaft eines Herrn Kommilitonen (H.F.) aus IN (Wir waren während der Orientierungswoche noch in Piliscsaba) musste Babs sich erstmal orientieren und einige fehlende Infos beschaffen. Auch das Umwählen der Kurse hat dann bei ihr noch ganz gut geklappt.
Während Babs also in der Uni weilte, hab ich mal meine Laufschuhe geschnürt und bin zur Margit-Sziged gelaufen. Die Margid-Sziged ist eine Insel in der Donau, die mehr oder weniger für die Bewohner Budapests zur Freizeitgestaltung dient. Es gibt viele Bäume, viele Spazierwege, schön angelegte Parks, ein paar Restaurants, einen kleinen Tierpark, Schwimmbäder, ein Sportstadion, viele Wiesen und - für mich sehr schön – einen extra weichen Weg für Läufer um die Insel herum. Das wären dann etwa 5,5 km, immer mit schönem Blick auf die Donau. Beim ersten Mal Laufen hab ich’s noch bei einer Runde belassen, doch mittlerweile, gerade im Hinblick auf den Budapest Marathon Anfang Oktober bei dem ich mitlaufen werde, werden’s immer mehr…
nsbereitschaft eines Herrn Kommilitonen (H.F.) aus IN (Wir waren während der Orientierungswoche noch in Piliscsaba) musste Babs sich erstmal orientieren und einige fehlende Infos beschaffen. Auch das Umwählen der Kurse hat dann bei ihr noch ganz gut geklappt.Während Babs also in der Uni weilte, hab ich mal meine Laufschuhe geschnürt und bin zur Margit-Sziged gelaufen. Die Margid-Sziged ist eine Insel in der Donau, die mehr oder weniger für die Bewohner Budapests zur Freizeitgestaltung dient. Es gibt viele Bäume, viele Spazierwege, schön angelegte Parks, ein paar Restaurants, einen kleinen Tierpark, Schwimmbäder, ein Sportstadion, viele Wiesen und - für mich sehr schön – einen extra weichen Weg für Läufer um die Insel herum. Das wären dann etwa 5,5 km, immer mit schönem Blick auf die Donau. Beim ersten Mal Laufen hab ich’s noch bei einer Runde belassen, doch mittlerweile, gerade im Hinblick auf den Budapest Marathon Anfang Oktober bei dem ich mitlaufen werde, werden’s immer mehr…
Mittwochabend haben wir dann Matthias (den andere Kommilitonen aus IN) getroffen und waren in einem netten Biergarten auf der Margid-Sziged B
ier trinken. Was viele bestimmt neidisch macht ist die Tatsache, dass wir bis zum vergangenen Wochenende wirklich durchweg super Wetter hatten und es teils auch abends und nachts noch sehr warm war. Am Donnerstag waren wir dann erst noch mal bei Tesco bevor Babs später Anita, eine sehr nette Ungarin vom Sprachkurs aus Piliscsaba getroffen hat. Zusammen waren sie auch beim Friseur, wobei die Frisöse wohl auch Modell ist und jetzt gerade für 4 Wochen in Mailand weilt. Und irgend so ein ungarischer B-Promi war wohl auch da…. (aber ich glaube das sind die Themen, die besser von weiblichen Blogschreibern erzählt werden sollten….;-).
Am Freitag hatten wir dann unsere Buli, also Einweihungsparty, zu der neben den beiden anderen Ingolstädtern alle Leute v
om Sprachkurs eingeladen waren. Es kamen dann auch fast alle, doch zum Glück ist unsere Wohnung ja groß genug. Und unser kleiner Balkon hat den Belastungstest auch gut überstanden;-) Nur das Wasser wurde irgendwie übersehen…
Den Samstagvormittag verbrachten wir dann
mit Aufräumen und Saubermachen, wobei uns Anita, die bei uns übernachtet hatte, noch etwas geholfen hat. Da es am Wochenende auch sehr heiß war, haben wir uns dann am Nachmittag entspannt auf die Margid-Sziged gechillt. Anschließend sind wir noch was auf der Insel herum spaziert und sind so auch zu einem Art Kinderfest gelangt, wo viele große und interaktive Spielgeräte, Schminkstände, Informationsstände etc. pp. aufgebaut waren. Knorr hatte einen Verköstigungsstand von zubereiteten Knorr-Fix-Produkten aufgebaut, wo wir uns dann ein kostenloses Essen gegönnt haben;-) Klingt vielleicht dreist, aber die Probeportionen waren ganz gut gefüllt und es war ja genug da, deswegen konnten wir uns ja unauffällig noch mal anstellen;-) Auf einer Bühne hat dann noch ein ziemlich guter Musiker gespielt, so dass wir uns noch ein Bier niedergelassen haben… Da auf der Insel am Wochenende sehr viel los ist, kann man wunderbar fremde Leute beobachten. Und ja, auch in Budapest gibt es viele seltsame und komische Menschen…
...Fortsetzung folgt!!
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