Seit Samstag abend sind wir ja jetzt an der Péter Pázmány Universität in Piliscsaba, die sich 20km von Budapest entfernt befindet. Es ist in etwas vergleichbar mit Eichstätt-Ingolstadt... nicht nur weil beide Unis katholisch sind, sondern auch aufgrund der räumlichen Trennung. Hier in Piliscsaba befindet sich die Faculty of Humanities und in Budapest etwas plump ausgedrückt der Rest (okay ich geb zu, ich hab keine Ahnung was die sonst noch so haben).Der Campus hier ist recht weitläufig, groß und grün und spiegelt anscheinend alle Bauepochen Ungarns wieder... zumindest wurde uns das mit einem Zwinkern und dem Blick
auf einige alte sowjetische Bauten gezeigt, die sich hier ebenfalls auf dem Campus befinden (eine davon wird als eine Art Sporthalle genützt)Ansonsten ist die Architektur wirklich beeindruckend.
Recht nett ist auch, dass alle Gebäude einen Namen haben... die Mädls wohnen zum Beispiel im Catharinaeum, die Jungs im Emericaneum, Sprachkurs haben wir im Anselmaneum und Vorlesungen z.B. in Hungarian History im Stephaneum.
Ausserhalb der Uni befindet sich ein kleiner Ort, der etwas "kaffartig" ist, das einizge auffindbare Geschäft war bisher ein Aldi, indem sie zu 90% deutsche und österreichische Produkte verkaufen... Also falls ich jemanden Riesen Schokoküsse, Doppelkekse oder andere Köstlichkeiten aus Ungarn mitbringen soll....
Aber zurück zum Ort Piliscsaba: Die meisten Straßen sind doch in einem recht verbesserungswürdigen Zustand... einige Häuser auch... wobei und besonders diese Garageneinfahrt ins Auge gestochen ist:
Gestern (Montag) war der offizielle Beginn des Sprachkurses. Zunächst fand eine nette "Opening Ceremony" im Garten der Uni statt.. Die meiste Zeit waren wir dabei allerdings beschäftigt das Büffet zu vertilgen... Anschließend bekamen wir dann eine Führung über das Unigelände...
Inzwischen weiss ich auch, was es mit dem Pool auf sich hat, von dem ich ja einigen schon erzählt habe. Ja es ist ein richtiger Pool ;-) Aber schwimmen kann man darin dennoch nicht. (mehr verrate ich jetzt auch gar nicht ;-)))
Inzwischen sind auch endlich alle Studenten hier eingetroffen, inzwischen sind wir Deutschen nicht mehr in der Überzahl, sondern wurden von den Italiernern eingeholt... mamma mia...
Wir sind nun eine nette Mischung aus Italien, Polen, Spanien, Türkei, Marokko, Deutschland und paar Ungarn, die hier für uns zuständig sind...
Am Montag Nachmittag begann dann auch unsere erste Ungarisch Lesson, die uns schon mal mit den Grundzügen der Sprache vertraut machte. Ungarisch gehört ja zu den Finno-Ugrischen Sprachen, allerdings hat sich nichts mit dem finnischen gemeinsam. Angeblich ein paar Wurzeln, mehr aber nicht. Es gibt aber ein paar kleine Ähnlichkeiten mit dem Türkischen, weshalb sich die Türken hier teilweise einfach tun...
Ansonsten konnten wir gestern schon kleine Sätze bauen, wie zum Beispiel (mein Lieblingssatz):
A kutya egy zoknit eszik. (= Der Hund ist eine Socke)
2 comments:
Hey, wir haben heute in der Arbeit (äh also natürlich nach der Arbeit) FlatOut gespielt, und wahrscheinlich macht das der Garagenbesitzer auch liebend gern, und entsprechend wird das Auto auch aussehen...
Gibts denn in Ungarn Ladas? Oder diese G.A.Z.? Die Dinger sind unverwüstlich, die kommen auch über solche Canyons vor der Garage ^^
Gefällt mir gut, Euer Blog :-)
Danke, freut mich/uns, wenn es dir gefällt..
Hihi... ja vermutlich... flatout spielen wär auch mal wieder lustig...
Ladas gibt es.. hab ich vereinzelt schon entdeckt.. genauso wie Trabis und andere unidentifizierbate fahrbare Untersätze..
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