Wednesday, December 24, 2008
Boldog Karácsonyt!!!
Friday, December 12, 2008
Mit dem Rucksack durch Transsylvanien
so, da ich jetzt mal davon ausgehe, dass hier noch einige Transsylvanien Berichte folgen werden, denke ich ist es sinnvoll hier eine kleine Übersicht zu haben, was wann wie und wo war...
Und genau deswegen habe ich jetzt auch eine kleine Karte erstellt, wo ihr unsere Route nachverfolgen könnt, damit ihr zumindest mal eine kleine Vorstellung bekommt, wo wir uns überhaupt herumgetrieben haben.
Und wer jetzt hier nichts erkennen kann, weil die karte zu klein ist, kann da auch draufklicken und schön herumzoomen.
Größere Kartenansicht
Die verschiedenen Farben auf der Karte stehen für einzelnen Reisetage:
- Tag 1, 21.- 22.10.2008: "Auf den Spuren Draculas"
- Tag 2, 23.10.2008:
- Tag 3, 24.10.2008:
- Tag 4, 25.10.2008:
- Tag 5, 26.10.2008:
- Tag 6, 27.10.2008:
Tuesday, December 9, 2008
Transsylvanien - Fotos
unsere Reise durch Transsylvanien, Siebenbürgen oder auch Erdely genannt ist ja nun schon einige Zeit vorbei.. endlich habe ich es jetzt trotz Püfungsstress geschafft mal die Bilder hochzuladen. Die sind allerdings noch nicht kommentiert ;-) und teilweise auch nich nicht in der richtigen Reihenfolge.. (nicht dass mir da nachher Klagen kommen..)
Zudem habe ich jetzt auch noch die Bilder vom Budapest Marathon hochgeladen ;-)
Die Fotos findet ihr wie immer unter folgendem Link:
http://picasaweb.google.com/Barbara.Heinrich
Viele liebe Grüße aus Budapest!!!
Sunday, November 30, 2008
In der Weihnachtsbäckerei...
Heute haben wir uns ersteinmal bisschen Zeit genommen um uns ein wenig auf die begonnene Adventszeit einzustimmen..
Am liebsten hätten wir ja viiiele verschiedene Sorten gebacken... mussten uns dann aber doch aufgrund gegebener Zeitrestriktionen auf zwei Sorten beschränken. Andi entschied sich für Kinderplätzchen, die mit ordentlich Schokolade
Das Backen mit Gasherd war zunächst einmal etwas gewöhnungsbedürftig. Vor allem nachdem Barbara anfangs erstmal ein paar Plätzchen in das Nirvana unseres Backofens berfördert hatte. Aber dann nahm Andi das Bleche drehen und Plätzchen wenden in seine Hand... und fortan überlebten es alle Plätzchen... (abgesehen von der drohenden Gefahr jederzeit aufgegessen zu werden... :D )
So sah dann das Ergebnis aus! Da läuft vermutlich nicht nur uns das Wasser im Munde zusammen...
Wir hoffen ihr habt einen mindestens genauso schönen ersten Advent verbracht! Viele liebe Grüße aus der Weihnachtsbäckerei, Pozsonyi út 54, Budapest
Tuesday, November 11, 2008
Auf den Spuren Draculas
Zu Beginn gilt es noch mal klarzustellen, dass Transsylvanien keineswegs in Ungarn, sondern in Rumänien liegt. Rumänien, das ist ein Nachbarland von Ungarn welches u.a. auch am schwarzen Meer liegt. Vielen Menschen in Rumänien geht es leider nicht so gut, obw
Nun, auch wir beide, Babs und ich, sind für ein paar Tage in die Rolle von Touristen geschlüpft. Und was braucht ein Tourist um ein richtiger Tourist zu sein? Richtig, erstmal einen schönen großen Rucksack, der einen überall und v.a. an Bahnhöfen als Tourist identifiziert (Babs hatte sich extra noch einen schönen, großen Backpack gekauft;-). Dazu noch ein Reiseführer (jepp, auch den hatten wir) und keinen Plan… also keinen Plan von Land uns Sprache. Zumindest geografisch….
Targu Mures ist eine, nun wie soll man sagen, also zumindest auf den ersten Blick keine schöne Stadt. Plattenbauten, teils zerfallene Gebäude, große Schilder und Kabel überall, Zigeuner und andere komische Gestalten und ziemlich schlechte Straßen und Wege. Der Unterschied zu Budapest bzw. Ungarn ist um einiges krasser als von Deutschland nach Ungarn.
Wie der Name schon verrät, galt die Stadt in früheren Zeiten als wichtiger Handelsplatz und so ist es kein Wunder, dass das Stadtzentrum eigentlich ganz nett war. Besonders die örtliche Zitadelle war einen Besuch wert. Dort mussten wir auch feststellen, dass der Kapitalismus schon längst und unvermeidlich in Rumänien Einkehr erhalten hatte:
Eine Frage stellte sich jedoch: Was hat die Skulptur der Wölfin „Lupoaica Romei“ mit den säugenden Zwillingen Remus und Romulus hier zu suchen? (man beachte, dass diese übrigens auch in einigen anderen rumänischen Städten und Gemeinden zu finden ist). Wer diese Frage beantworten kann, bekommt bei nächster Gelegenheit ein Bier ausgegeben;-) [Einsendeschluss ist Sonntag, 16.11.2008; der Rechtsweg ist ausgeschlossen]
Weitere Highlights der Stadt sind die Klosterkirche und die
Außerdem konnten wir noch den wunderbaren Blick über das Umland genießen...
[Kleine aber feine Anmerkung von Barbara: Vlad Tepes Draculae war der Papa vom Dracula ;-)]
Zu guter Letzt ein seltsames Verkehrschild...
Die Bedeutung des Schildes ist wohl klar: Roter Kreis mit weißem Grund heißt immer Achtung. Und durchgestrichen heißt verboten. Folglich darf man hier wohl nicht trompeten.
Der Ursprung dieses Verbots geht weit zurück. Es war wohl im tiefen Mittelalter, als die Pest die Stadt heimsuchte und viele Leute starben. Um seiner Trauer Ausdruck zu verleihen, begann ein junger Weberlehrling, jeden Abend an den Toren der Stadt auf seiner Trompete zu spielen. Eines Tages jedoch begannen auf einmal die Mauern des Torbogens zu schwanken und kurz darauf stürzten eine Reihe von Häusern und Gebäuden ein, die so dichteinander gebaut waren, dass die Satik dem Druck nicht standhielt. So stürzte auch das Haus des Schneidermeisters ein, der mit seiner holden Tochter gleich neben dem Tor wohnte. Doch das des Übels nicht genug, denn zur gleichen Zeit fielen die Osmanen in das gebeutelte Städtchen ein und erbeuteten alles, was sie nur kriegen konnten...
Sunday, October 19, 2008
Wir sind dann mal weg - oder: Urlaub in Transsylvanien
nachdem wir letzes Wochenende bereits einen wunderschönen Ausflug gemacht haben, werden wir uns ab morgen Abend in ein neues Abenteuer begeben:
Also dann: Auf ins Abenteuer!!
Thursday, October 16, 2008
Mit dem Fahrrad durch die Puszta...
* * *
SAMSTAG 11. OKTOBER
Budapest, 5:30 Uhr:

Zum einen wurde die Stadt während der 1848er Revolution zum Hauptquartier seiner Freiheitskämpfe und zum Sitz seiner Regierung gemacht. In der großen reformierten Kirche erklärte er dabei Ungarns Unabhängigkeit und die Absetzung der Habsburger! Zum anderen trat ein Jh. später in Debrecen eine provisorische Nationalversammlung zusammen und wurde Hauptstadt der bis dahin befreiten Landesteile.
Neben der äusserlichen Besichtigung der großen reformierten Kirche, des reformierten Kollegiums, einigen hübschen Gebäuden, Statuen und Denkmälern besuchten wir auch das sehr sehenswerte Deri Museum. Neben einer volkskundlichen Sammlung findet man hier die sehr berühmte Trilogie des ungarischen Malers Mihály Munkácsi (ecce homo, christus vor pilatus und golgotha). Leider waren nur zwei der beeindruckenden Werke da...
Nach dem Museumsbesuch machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof um von dort mit einem herrlich altmodischen Bummelzug nach Hortobagy (gesprochen: Hortobadsch) in die Puszta zu fahren.
oben, links & rechts: der nette Bummelzug von Debrecen nach Hortobagy; unten links: die berühmte Neun-Bogen-Brücke ; rechts: die Straße unserer UnterkunftNach einem Spaziergang durch den Ort und die Gegend aussenrum beobachteten wir noch einen wunderbaren Sonnenuntergang. Anschließend gingen wir dann in einer Csárda essen. Natürlich ließen wir uns leckere Gulyas - Suppe schmecken....
* * *
Sonntag 12. OKTOBER 2008
Mit dem Fahrrad durch die Puszta:
Es war wirklich wunderschön morgens durch die neblige Landschaft zu radeln. Vor allem weil wir die einzige Leute weit und breit waren. Die Wege waren nicht immer unbeding Fahrradoptimal, so dass wir auch hin und wieder die ein oder andere Strecke schieben mussten. 
Das erste Highlight (nach Spinnennetzen im Nebel,...) war eine Rinderherde die ganz plötzlich rechts neben uns im Nebel auftauchte:
Barbara kann Fahrrad fahren... (nicht nur im Geheimen ;-))
Kurze Zeit später sah unser offizieller Fahrradweg dann so aus...
Und zu guter Letzt hier nochmal ein Bild des Wahrzeichens der Puszta: Ein Ziehbrunnen
Die Heimfahrt von Hortobagy nach Budapest wurde dann noch etwas beschwerlicher als erwartet. Zunächst nahmen wir den Bummelzug (von Debrecen kommend) nach Füzesabony. Und hier in Ungarn gibt es wie z.B. auch in Hortobagy an vielen Bahnhöfen keine Fahrkartenschalter oder -automaten. Daher setzt man sich einfach in den Zug und wartet bis der Kontrolleur kommt und kauft bei ihm das Ticket. Der Kontrolleur kam zwar mehrfach an uns vorbei, aber anscheinend dachte er er hätte uns schon kontrolliert... Irgendwie gefällt mir das System hier :D - Wir waren schon sehr hungrig als wir in Hortobagy los gefahren sind (der Supermarkt und jegliche anderen Lokalitäten wo man Essen kaufen kann, waren schon geschlossen..) und hofften in Füzesabony eine Kleinigkeit zu essen zu bekommen... Schließlich war der Ort nur mittelmäßig klein und nicht sehr klein. Das war leider eine Falschannahme und so irrten wir erstmal ein bisschen durch den Ort bis wir eine kleine Pizzeria entdeckten, wo wir uns wenigstens noch mit einer Pizza eindecken konnten bevor wir wieder zum Bahnhof eilten um weiter nach Budapest zu fahren. Womit wir nicht wirklich gerechnet hatten: Sonntag abend will wohl das ganze Land nach Budapest... als der Zug ankam war er bereits mehr als überfüllt. So verbrachten wir die noch noch 2einhalb Stunden dauernde Fahrt in einem stinkenden, völlig überfüllten Zug in dem wir auf dem Boden saßen (egal, wir waren eh schon dreckig vom Radfahren in der Puszta..) Zu allem überl saß schräg gegenüber von uns auch noch ein recht Betrunkener Typ... Naja letzten Endes sind wir ja wieder gut in Budapest angekommen :-)
* * *
So, jetzt ist der Bericht gerade noch vorm Wochenende fertig geworden. Während Andi (leider) lernen muss, werde ich mit den Leuten von der Pazmány Peter Uni (wo wir im August an der Summeruniversity teilgenommen haben..) eine Tour durch den Nordosten Ungarns unternehmen...